12. Januar 2017

10 ERC Grants für das IST Austria im Jahr 2016

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IST Austria erhielten im Jahr 2016 eine rekordverdächtige Anzahl von ERC Grants · Drei Advanced Grants, zwei Consolidator Grants und fünf Starting Grants verliehen

Mit insgesamt zehn eingeworbenen Grants des Europäischen Forschungsrates (European Research Council, ERC) im Jahr 2016 blickt das IST Austria auf einen außergewöhnlichen Erfolg im Wettbewerb um Forschungsförderung zurück. ERC Grants gelten als die prestigeträchtigste Wissenschaftsförderung Europas. Forscherinnen und Forscher des IST Austria erhielten nach dem strengen Auswahlverfahren Förderungen in allen drei Hauptkategorien des ERC:

Advanced Grants:

Advanced Grants sind für etablierte Forscherinnen und Forschern bestimmt, deren Erfolgsgeschichte sie als führend in ihren jeweiligen Forschungsgebieten ausweist. Drei Wissenschaftler des IST Austria erhielten im vergangenen Jahr einen solchen Advanced Grant:

Peter Jonas: Der Neurowissenschaftler Peter Jonas ist seit 2010 Professor am IST Austria. Bei der Förderung handelt es sich bereits um seinen  zweiten ERC Grant.

Ryuichi Shigemoto: Der Neurowissenschaftler Ryuichi Shigemoto ist seit 2013 Professor am IST Austria. Zu seinen Erfolgen gehört unter anderem ein ISI Citation Laureate Award.

Robert Seiringer: Der Physiker Robert Seiringer ist seit 2013 Professor am IST Austria und hat in der Vergangenheit bereits eine beträchtliche Anzahl von Auszeichnungen erhalten - darunter auch den Henri Poincaré Preis und ein NSERC E.W.R. Steacie Memorial Fellowship.

Consolidator Grants:

Consolidator Grants sind das Förderschema für junge Spitzenforscher, die ihre Unabhängigkeit festigen wollen. Zwei Consolidator Grants gingen 2016 ans das IST Austria:

Michael Sixt: Der Zellbiologe Michael Sixt kam vor sechs Jahren als Assistant Professor ans IST Austria und erhielt 2016 bereits sein zweites vom ERC gefördertes Projekt. Er wurde 2013 nach erfolgreich bestandener Tenure Evaluation zum Professor befördert und 2014 zum Vizepräsidenten des Instituts ernannt, wobei er für den Betrieb der wissenschaftlichen Serviceeinrichtungen des Instituts verantwortlich ist.

Simon Hippenmeyer: Der Neurowissenschaftler Simon Hippenmeyer verließ im Jahr 2012 die Stanford University, um als Assistant Professor ans IST Austria zu kommen.

Starting Grants:

Starting Grants sind dazu bestimmt, talentierten Jungforschern die Mittel zur Verfügung zu stellen, die sie zum Erreichen ihrer Unabhängigkeit benötigen. Fünf Starting Grants gingen im Jahr 2016 an Forscherinnen und Forscher des IST Austria:

Bernd Bickel: Der Computerwissenschaftler Bernd Bickel wurde 2015 zum Assistant Professor ans IST Austria berufen.

Jan Maas: Der Mathematiker Jan Maas ist seit 2014 Assistant Professor am IST Austria.

Gaia Novarino: Die Neurowissenschaftlerin Gaia Novarino kam 2014 als Assistant Professor ans IST Austria.

Beatriz Vicoso: Die Biologin Beatriz Vicoso ist seit 2015 Assistant Professor am IST Austria.

Sandra Siegert: Die Neurowissenschaftlerin Sandra Siegert kam 2015 als Assistant Professor ans IST Austria.

Präsident Thomas Henzinger zeigt sich hocherfreut über den außergewöhnlichen Erfolg: „Ich möchte die Aufmerksamkeit insbesondere auf die Tatsache lenken, dass im Jahr 2016 ERC Grants in allen derzeit am Campus vertretenen Disziplinen eingeworben werden konnten: in der Biologie, den Neurowissenschaften, der Physik, der Mathematik und den Computerwissenschaften. Alle sechs Neurowissenschaftler und alle sieben Computerwissenschaftler am Campus sind nun vom ERC gefördert worden.“

„Die einzelnen Grants sind je nach Projektkategorie mit 1,5 Millionen bis 2,5 Millionen Euro dotiert. Damit sind die Förderungen des ERC ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das IST Austria und haben maßgeblich zu den 25 Millionen Euro beigetragen, die das Institut im Jahr 2016 in Form von Drittmittelförderungen einwerben konnte.“ fügt er hinzu.

Die Gesamtanzahl der vom ERC geförderten Projekte am IST Austria ist damit auf 31 gestiegen, bei 45 derzeit unter Vertrag stehenden Professorinnen und Professoren.