10. Juli 2008

Erste Gebäude für WissenschafterInnen bald bezugsfertig

10. Juli 2008: Haim Harari präsentiert Baufortschritte und Personalentscheidungen bei IST Austria; Landeshauptmann Pröll und Wissenschaftsminister Hahn loben positive Entwicklung bei IST Austria

Prof. Haim Harari stellt heute bei einer Pressekonferenz die bisherigen Bautätigkeiten seit November 2007 und die kommenden Aktivitäten auf dem IST Austria Campus bis Frühjahr 2009 vor. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll dankte Prof. Harari für seinen Einsatz beim Aufbau von IST Austria. Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn bezeichnete den Vorsitzenden des Exekutivausschusses in Analogie zum „Doktorvater“ als „Campusvater von IST Austria“.

IST Austria 2008 Bautafel
Enthüllung der Bautafel auf dem IST Austria Campus.

Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn, Prof. Haim Harari (IST Austria), Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vor der neuen Bautafel auf dem IST Austria Campus

Erste Baumaßnahmen

Die zentralen Baumaßnahmen – so Harari – sind die Renovierung des Zentralgebäudes (mit 7.000m2 Nutzfläche + 800m2 Reserve) und des Administrationsgebäudes (1.150 m2) sowie der Bau der Vortragshalle mit 200 Sitzplätzen. Im Bereich der Infrastruktur werden in den kommenden Monaten folgende Maßnahmen umgesetzt: Bau der Energieversorgungszentrale, der neuen Zufahrtsstraße sowie eines Kollektors zur Unterbringung aller Ver- und Entsorgungsleitungen. Weiters werden in der ersten Bauphase die Vorbereitungen für das erste Laborgebäude (4.100m2) getroffen. Die Generalplanung liegt bei der Arbeitsgemeinschaft Maurer-Neumann + Partner; Architekt der Vortragshalle ist Heinz Tesar. Durch die Baumaßnahmen sei es möglich, dass im Lauf des kommenden Jahres die ersten Professoren ihre Arbeit aufnehmen könnten, so Harari. Die Namen dieser Professoren werden im Lauf der nächsten Monate bekannt gegeben werden.

IST Lecture Hall Preview 2008
Entwurf der Vortragshalle und des Zentralgebäudes.

Die Errichtung der Vortragshalle (Architekt Heinz Tesar) soll wie die Renovierung des Zentralgebäudes (Maurer – Neumann + Partner) im Frühjahr 2009 abgeschlossen sein. 

Memorial für die Opfer der NS Medizinverbrechen

Ebenfalls Teil der ersten Bauphase ist das „Memorial für die Opfer der NS Medizinverbrechen im LKH Gugging 1939 – 1945“. Der Entwurf stammt von der Künstlerin Dorothee Golz; sie hatte ihr Projekt bei einem geladenen Wettbewerb mit internationaler Beteiligung eingereicht, den IST Austria im Jänner 2008 ausgeschrieben hatte. Bei der Jurysitzung am 22. April 2008 unter Vorsitz von MUMOK-Direktor Edelbert Köb wurde das Projekt von Dorothee Golz ausgewählt. Das Memorial wird derzeit hergestellt und soll im Spätherbst auf dem Gelände errichtet werden – versehen mit einer Tafel, die die Taten auf dem Gelände erläutert. Auf einem Internetportal (www.memorialgugging.at), das IST Austria warten wird, werden ebenfalls ab Herbst die von IST Austria beauftragte Expertise zu NS Medizinverbrechen in Gugging sowie weitere Materialien veröffentlicht werden.

Entwurf für das Memorial
Entwurf für das Memorial

Der Entwurf von Dorothee Golz wird im Lauf des Jahres realisiert und soll im Spätherbst 2008 auf dem Gelände aufgestellt werden.

Weitere Bilder und Informationen

IST Austrai 2008 Central Building Labor
Vogelperspektive.
Erstes Laborgebäude.

Press release (German only)



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