19. April 2012

Erstes „IST Young Scientist Symposium“ zum Thema Evolution des Menschen

Wissenschaftliche Tagung organisiert von JungforscherInnen am 7. Mai auf dem IST Campus • Internationale Redner und Podiumsdiskussion über die Zukunft der Evolution

First IST Young Scientist Symposium on Human Evolution
Young Scientist Symposium Committee.

Die Evolution des Menschen ist geprägt von Veränderungen und Anpassungen. Zugleich durchläuft auch die Forschung auf diesem Gebiet eine kontinuierliche Entwicklung und integriert ständig neue Erkenntnisse, wie etwa die Beschreibung der Denisova-Menschen (2010) oder erst kürzlich der sogenannten “Rotwildhöhlenmenschen” (März 2012), in ihre Theorien zur Evolution des Menschen.

Am 7. Mai 2012 findet am Campus des Institute of Science and Technology (IST) Austria in Klosterneuburg das erste ‘IST Young Scientist Symposium’ zum Thema Evolution des Menschen statt. Die eintägige Konferenz wird in inhaltlicher Eigenverantwortung von JungforscherInnen am IST organisiert. Das Ziel ist internationale Experten mit einem breiten wissenschaftlichen Publikum zusammenzubringen um über Fortschritte und Probleme in diesem spannenden Forschungsfeld zu diskutieren.

Das Programm beinhaltet sechs Fachvorträge zu Themengebieten wie etwa Genetik oder Kognition, und endet mit einer Podiumsdiskussion über die Zukunft der Evolution des Menschen. Unter den renommierten Rednern aus fünf Ländern sind Morten Rasmussen von der Universität Kopenhagen (DK) und Bence Viola vom Max Planck Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig (DE). Beide Forscher haben zusammen mit Eske Willerslev und Svante Pääbo an der Genom-Entzifferung von ausgestorbenen bzw. archaischen Menschenarten gearbeitet. Die anderen geladenen Redner sind Eörs Szathmáry von der Eötvös Lorand Universität in Budapest (HU), Daniel Nettle und Bill Sellers von den Universitäten Newcastle und Manchester (UK) und Philipp Mitteröcker von der Universität Wien (AT). 

Die Beteiligung am Symposium ist für die 120 eingeschriebenen TeilnehmerInnen kostenlos. “Wien ist ein Zentrum für anthropologische Forschung und deshalb dachten wir, dass wir ein breites Zielpublikum direkt vor unserer Haustür haben”, sagt Tom Ellis, Doktorand am IST und Vorsitzender des Organisationskomitees. Es freut ihn, dass die Mehrheit der eingeschriebenen Teilnehmer ebenfalls junge Forscher sind und nicht nur aus Wien, sondern aus ganz Österreich beziehungsweise aus dem Ausland an das IST kommen werden.

Das Organisationskomitee, bestehend aus elf IST Doktoranden und Post-Docs (JungforscherInnen ohne eigene Arbeitsgruppe), wurde im Frühjahr 2011 gegründet um das Symposium zu planen.

Die Redner und die Mitglieder des Organisationskomitees stehen für Mediengespräche zur Verfügung.



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