8. Oktober 2013

Investition in die Zukunft

Unterstützt durch großzügige Stipendien beginnen sechs Studierende an der IST Austria Graduate School ihre Doktorarbeit.

IST Austria Scholarship 2013
V.l.: Roshan Prizak, Kristóf Zoltán Huszár, Dámaris Ketinó Rangel Guerrero, Ximena Contreras, Isabella Tomanek, Alexander Zimin.

Diesen Herbst nahmen 29 neue Studierende ihr Doktoratsstudium an der IST Austria Graduate School auf; damit forschen derzeit insgesamt 81 Studierende am IST Austria an ihrer Doktorarbeit. Die Studierenden des Jahrgangs 2013 wurden aus rund 350 BewerberInnen ausgewählt. Sechs der neuen Studierenden erhielten gleich zu Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere eine besondere Auszeichnung: Sie wurden als Stipendiaten ausgewählt, womit ihr Studium durch zwei Spender finanziell unterstützt wird.

Seit Beginn des Jahres unterstützt Steven Heinz, österreichischer Mitbegründer der Investmentfirma Lansdowne Partners und Managing Director von Lansdowne Partners Austria GmbH, das Stipendiatsprogramm von IST Austria mit € 120.000. Die OMV unterstützt IST Austria bereits seit 2008; ihr Beitrag zum Stipendiatsprogramm ist Teil dieser Unterstützung.

Thomas Henzinger, Präsident des IST Austria, betont, dass die Bedeutung solcher Spenden den reinen Geldwert weit übertrifft: „Ein wesentlicher Indikator des Erfolgs von IST Austria sind die Spenden, die es erhält. Die Vergabe von Stipendien ist ein Weg, mit dem Spender speziell junge Forscher am IST Austria fördern können. Ich bin Steven Heinz und der OMV dankbar für ihr Vertrauen in die Qualität unserer Ausbildung und unserer Forschung.“

Roshan Prizak aus Indien erhielt seinen Abschluss in Elektrotechnik am Indian Institute of Technology Bombay. Ximena Contreras, die Genomik studierte, arbeitete auch als wissenschaftliche Assistentin während ihres Bachelorstudiums an der National Autonomous University of Mexico. Kristóf Zoltán Huszár aus Ungarn studierte Mathematik an der Eötvös Loránd University in Budapest und an der Ruprecht-Karl-Universität Heidelberg. Dámaris Ketinó Rangel Guerrero studierte Neurobiologie an der National Autonomous University of Mexico. Isabella Tomanek aus Österreich studierte Molekulare Mikrobiologie an der Universität Wien, wo sie Stipendien für ihre exzellenten Noten erhielt. Alexander Zimin aus Russland erhielt seinen Master of Science in Angewandter Mathematik von der Central European University in Budapest.

Diese sechs vielversprechenden Doktoratsstudierenden wurden basierend auf ihren Leistungen während ihres Grundstudiums von einer Jury, die aus Postdocs des IST Austria bestand, ausgewählt. Prizak und Contreras sind Heinz Stipendiaten, während an Huszár, Rangel Guerrero, Tomanek und Zimin  mit OMV Stipendien tätig werden.

Für Steven Heinz ist eine wissensbasierte Gesellschaft auf Grundlagenforschung als Langzeitinvestment angewiesen. Heinz möchte ein Beispiel setzen für die Etablierung von Philanthropie als wichtige Quelle für die Bildung und für die Förderung von Exzellenz in allen Bereichen in Österreich und Europa. Walter Böhme, Leiter des Innovationsmanagements der OMV, unterstreicht die Wichtigkeit von Grundlagenforschung für einen internationalen Konzern wie die OMV: „Auf lange Zeit gesehen sind wissenschaftliche Entdeckungen die Grundlage des technologischen Fortschritts. Daher versorgt die Unterstützung von Grundlagenforschung nicht nur uns als Firma, sondern die Gesellschaft an sich mit relevanten Ergebnissen, die unsere Zukunft sichern werden.“

Henzinger abschließend: „Für mich bedeutet die Unterstützung junger WissenschaftlerInnen nicht nur ein Investment in ihre, sondern auch in unsere Zukunft. Jeder Spender würdigt IST Austria, weil die Spende zeigt, dass wir angehende WissenschaftlerInnen richtig ausbilden. Spenden für das Stipendiatsprogramm erlauben es besonders talentierten DoktorandInnen am IST Austria zu studieren. Ein Stipendium ist eine Spende, die im wechselseitigen Verständnis gegeben wird, dass keine Verpflichtungen gegenüber dem Spender entstehen. Nichtsdestotrotz erkennen wir die damit verbundene Verantwortung an, nämlich herausragende Doktoratsstudierende zu gewinnen, sie zu WeltklassewissenschaftlerInnen auszubilden und ihre Forschung zu vermitteln.“



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