28. März 2019

Science Education Day am IST Austria: Wissenschaft an die Schulen bringen

200 TeilnehmerInnen beschäftigen sich mit Unterricht und Wissenschaft

Petra van Koppen am Science Education Day 2019 © IST Austria

Wie tanzen Pflanzen? Wie kann man Evolution be-greifbar machen? Wie unterrichtet man Wissenschaft und wissenschaftliches Denken? Mit diesen Themen beschäftigten sich 200 TeilnehmerInnen beim diesjährigen Science Education Day am Institute of Science and Technology (IST Austria), der heuer erstmalig in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Wien und der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich stattfand.

WissenschafterInnen, LehrerInnen und Lehramtsstudierende sowie die interessierte Öffentlichkeit diskutierten gestern über „Science Education“, also die Vermittlung wissenschaftlicher Bildung und deren neue Methoden. Eröffnet wurde die Veranstaltung von IST Austria Managing Director Georg Schneider, der betonte, dass wissenschaftliche Einrichtungen wie IST Austria mit der Gesellschaft in Dialog stehen und zeigen sollten, was Wissenschaft für unsere Gesellschaft leisten kann und wie sie funktioniert. Gastsprecherin Petra Van Koppen von der University of California, USA wies in ihrem Vortrag „Next Generation Standard for Science Education“ darauf hin, wie wichtig es ist, nicht nur Fakten zu unterrichten, sondern so zu unterrichten, dass die SchülerInnen wissenschaftliches Denken verstehen und anwenden lernen. Suzanne Kapelari (Universität Innsbruck), Barbora Trubenova (IST Austria), Christian Bertsch (Pädagogische Hochschule Wien), Georg Heilig (IST Austria) und Magdalena Steinrück (IST Austria) begleiteten den Nachmittag mit spannenden Workshops, in denen die TeilnehmerInnen das Konzept erfolgreicher Schulprojekte selbst ausprobieren konnten. 

Den Schlusspunkt der Veranstaltung setzte die Keynote von Haim Harari, Physiker und ehemaliger Präsident des Weizmann Institute of Science. Zur steigenden Notwendigkeit von Science Education in einer modernen Gesellschaft sagte Harari: „Die nächste Generation wird sich vielen neuen Herausforderungen stellen müssen; um dafür gerüstet zu sein, braucht es die Wissenschaft, aber auch die Vermittlung von wissenschaftlicher Bildung, damit die Menschen, die Informationen richtig einordnen können.“

„Für das IST Austria ist es wichtig, dass Forschung für die Öffentlichkeit erfahrbar ist“, erklärt Georg Schneider vom IST Austria. Die nächste Möglichkeit für alle Interessierten Forschung hautnah zu erleben, gibt es beim Open Campus, dem Forschungsfest des IST Austria am 26. Mai 2019.



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