7. Mai 2014

Zwei IST Austria Professoren zu EMBO Mitgliedern gewählt

Nick Barton und Michael Sixt erhalten Auszeichnung für exzellente Forschung • IST Austria Präsident Thomas Henzinger gratuliert zur Wahl • Insgesamt vier Ehrungen für in Österreich tätige Forscher

EMBO Logo IST Austria

Nick Barton und Michael Sixt, beide Professoren am IST Austria, wurden zu Mitgliedern der European Molecular Biology Organization (EMBO) gewählt, wie EMBO am 7. Mai verlautbarte. EMBO ist eine Organisation führender WissenschaftlerInnen in den Lebenswissenschaften. IST Austria Präsident Thomas Henzinger zeigte sich erfreut: „Ich gratuliere Barton und Sixt zu dieser Auszeichnung, die erneut die exzellenten Leistungen der WissenschaftlerInnen am IST Austria illustriert.“

Bislang wurden mehr als 1500 der besten ForscherInnen in Europa und aus aller Welt zu EMBO Mitgliedern und Assoziierte Mitgliedern gewählt. Eine Wahl zum EMBO Mitglied honoriert die Forschungsexzellenz und herausragenden Leistungen. Jedes Jahr werden neue Mitglieder und Assoziierte Mitglieder auf lebenslange Dauer gewählt, um zu gewährleisten, dass sich EMBO am neuesten Stand der Lebenswissenschaften hält; in diesem Jahr insgesamt 106 WissenschaftlerInnen. Aus Anlass des 50. Geburtstags von EMBO 2014 inkludiert diese Zahl in diesem Jahr zusätzliche 50 WissenschaftlerInnen in den Gebieten Neurowissenschaften sowie Ökologie und Evolution gewählt. Von den vier in Österreich tätigen WissenschaftlerInnen forschen zwei am IST Austria.

Nick Barton 2014
Nick Barton

Nick Barton ist einer der weltweit führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der evolutionären Populationsgenetik. Seine Arbeit gilt als wesentlicher Beitrag zur Weiterentwicklung von Charles Darwins rund 150 Jahre alten Erkenntnissen über evolutionäre Mechanismen. Bartons Forschung trägt maßgeblich dazu bei zu verstehen, wie Arten sich anpassen und wie sie sich in neue Arten aufspalten. Barton forscht seit 2008 am IST Austria. Neben anderen Auszeichnung erhielt er 2009 einen ERC Grant und die Darwin-Wallace Medal. 2013 wurde Barton mit der Mendel Medaille der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und mit dem Erwin Schrödinger-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet. Barton ist Fellow der Royal Society of London.

Michael Sixt 2014
Michael Sixt

Der Zellbiologe Michael Sixt zielt darauf ab, die molekularen und mechanischen Prinzipien der Zellbewegung sowohl auf zellulärer Ebene wie im Gewebe zu verstehen. Zurzeit verwendet er die Migration von Leukozyten als Modellsystem. An diesem untersucht er, wie das interne Zellskelett die Kraft erzeugt, die die Zelle deformiert, und wie diese Kraft an das umgebende Gewebe übertragen wird, um die Zelle vorwärts zu bewegen. 2013 war Sixt der erste Assistant Professor des IST Austria, der zum Professor berufen wurde. Sixt bisherige Auszeichnungen sind unter anderem ein ERC Starting Grant, der START Preis des Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF, ein HFSP Grant und der „Ignaz L. Lieben“-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.



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