13. Februar 2020

EU Kommissarin Mariya Gabriel und Bundesminister Heinz Faßmann besuchen das IST Austria

Die hochrangigen Gäste zeigten sich beeindruckt von der Entwicklung des Grundlagenforschungsinstitutes

Bundesminister Heinz Faßmann, EU Kommissarin Mariya Gabriel und IST Austria President Tom Henzinger. © Anna Stöcher IST Austria

EU Kommissarin für Innovation Mariya Gabriel und Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung Heinz Faßmann besuchten heute Vormittag das Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) in Klosterneuburg zum Austausch über den Europäischen Forschungsraum und dessen Bedeutung für den österreichischen Innovationsstandort.

Im Austausch mit IST Austria-Präsident Thomas A. Henzinger wurde über die Bedeutung des European Research Councils (ERC) und dessen kompetitiver Forschungsförderung sowie die Rolle der Grundlagenforschung im Rahmenprogramm „Horizon Europe“ diskutiert. Bei der Tour über das Campusgelände trafen die Gäste mit Bernd Bickel, Anna Kicheva und Christoph Lampert drei der insgesamt 36 ERC Preisträger des IST Austria. Anschließend fand ein kurzer Besuch des ans IST Austria angrenzenden Technologieparks IST Park statt.

„Das IST Austria ist die erfolgreichste Einrichtung Europas beim Einwerben von ERC Grants bei Einrichtungen mit zumindest 30 ERC Grants. Ein Ergebnis auf das wir stolz sein können!“ so Wissenschafts- und Forschungsminister Heinz Faßmann. EU Kommissarin für Innovation Mariya Gabriel zur Entwicklung des IST Austria: „IST Austria ist ein Paradebeispiel für eine österreichische und europäische Erfolgsgeschichte im Forschungsbereich. Dahinter stehen engagierte Menschen und Teams, die etwas zu unser aller Wohl bewegen wollen. Wir sind 7% der Weltbevölkerung, aber wir sind für 20 % der Innovationen und mehr als ein Drittel der Forschungspublikationen verantwortlich. Die EU-Forschungsförderung spielt eine entscheidende Rolle dabei, diese Position weiter auszubauen, und Österreich weiß seine Chancen zu nutzen: Die österreichische Beteiligung am laufenden Forschungsprogramm Horizont 2020 ist im Vergleich zum Vorgängerprogramm um 55 % gestiegen. Nun geht es darum, auch für die Zukunft ausreichende Mittel sicherzustellen – zum Nutzen unserer Bürgerinnen und Bürger. Dabei zähle ich auf alle Mitgliedstaaten. Investitionen in die Forschung sind Investitionen in die Zukunft. Forschung ermöglicht es uns, Antworten auf Europas aktuelle Herausforderungen im Bereich Klimawandel, Digitalisierung und Demographie zu geben.“ IST Austria Präsident Thomas A. Henzinger erklärt: „Grundlagenforschung ist ein globaler Wettbewerb. Europa braucht sich jedoch nicht zu verstecken. Wir freuen uns, dass IST Austria bereits nach so kurzer Zeit mitten in der Weltklasse angekommen ist.“

Bundesminister Heinz Faßmann und EU Kommissarin Mariya Gabriel mit IST Austria Forschern Christoph Lampert, Anna Kicheva und Bernd Bickel. © Anna Stöcher IST Austria


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